Leander Sukov

Literapoltur

Kritiker zu “Warten auf Ahab”

Posted on | Mai 12, 2012 | No Comments

cover_ahab_72_400Ich bin sehr stolz darauf, dass mich die Kritiker, die bislang Warten auf Ahab rezensiert haben auf so schön duftende Rosen gelegt haben:

"Das Faszinierende an Sukovs Werk, das nur nach Tagesdatum gegliedert ist und sich keinem Plot unterwirft, ist die libertierende Umkehrung der famosen Urbanitäts-Metapher in die Darstellung eines freigewählten Gefängnisses sich für trendig und fortschrittlich haltender Kleingeister. Mit jeder Zeile keimt der Verdacht, dass Marie es in der Provinz, der sie entfloh, doch besser gehabt hätte. [...] Die schöne, subjektivistische Sprache, die Sukov in der Tradition Peter Handkes benutzt, wäre noch steigerungsfähig, erinnert in ihrem bedenkenlosen Materialismus aber ans detailliert Monologische von Antonio Lobo Antunes oder Nanni Ballestrini ("I Furiosi"): ein temperiertes Meer der Silben, in dem der Wind des Temperaments die Wörter vor sich her treibt. Stilistisch wie gedanklich ist Sukov eine Lektüre für Menschen, die Berlin hassen (Marie: „Wir sind die Wenigen“), weil Berlin so ist, wie die Welt in ihren momentanen Verhältnissen ist. Dass die linke Avantgarde auch nicht besser ist, beschreibt Sukov eindrucksvoll – und ausreichend. Was bleibt, ist also nur das Warten auf Ahab. Und auf Marie."
Marcel Malachowski im FREITAG

Vielleicht gehört Maries Liebesgeschichte zu einer neuartigen Literatur,wie sie sich auch in Chile, Großbritannien, Japan und andernorts finden mag, einer Literatur des sensiblen Unbehagens, die das Motiv von “Learning the Blues” sozial in der Gegenwart am Beginn dieses Jahrhunderts fixiert. Abgerundet wird das Buch durch Zeichnungen von Daniela Schreiter und die genauen Adressen der erwähnten Locations vom “BAIZ” in der Torstraße bis “Zum Dicken Wirt” in der Charlottenburger Danckelmannstraße."
Voker Gransow auf Kulturation

"Leander Sukov schreibt wortgewandt, manchmal detailversessen, und entwickelt eine subtile Spannung, die mich dazu bewogen hat, das Buch, einmal angefangen, nicht mehr aus der Hand zu legen. Es ist eine wunderschöne moderne Geschichte, die sich flüssig lesen lässt. Sie wirkt autentisch und nachvollziehbar und ich konnte mich leicht in die Gedanken- und Gefühlswelt der Marie hineinversetzen. Der Leser leidet und liebt mit Marie und der Autor schafft es, ihn richtig in die Story hineinzuziehen. Ein empfehlenswertes Buch, das Einblicke in ein heutiges junges Berlin offeriert, ein Berlin, das man nicht in Hochglanz-Reiseführern findet. Die Sprache ist eigenwillig, aber faszinierend und fesselnd. Ich wollte, ich könnte so wortgewaltig, blumig und nachvollziehbar schreiben."
Hendrik Blome

"Die Frage, warum er dafür ein weibliches Ich gewählt hat, zählt zu den streitbaren Aspekten des vielschichtigen Romans. (…) Die Leser – und das ist die Aufgabe von Literatur – werden sich mit dieser Frage auseinandersetzen können, denn Raum für Fragen bietet Leander Sukov; nicht zuletzt mit dem Titel seines Romans. Marie wartet auf Ahab, der sie lieben lehrt, anstatt selbst lieben zu lernen, anstatt sich selbst auf die Suche nach Ahab zu machen. Steht diese Analogie sinnbildlich für das Warten einer Generation auf den Umsturz von Verhältnissen, die nur sie selbst umstürzen kann? Kann die romantisch-verklärte Figur Kapitän Ahabs verglichen werden mit einer nostalgischen Rückbesinnung auf ein schöneres Gestern? Ist das ‘Warten auf Ahab’ dann nicht auch ein Warten auf die Revolution?"
Roman Stelzig in Unsere Zeit

"Klingt nach einem Pornoroman von Frau Hegemann, werden Sie sagen, und das mag irgendwo stimmen. Aber – woran liegt es denn, dass Sukov diese Suche einer jungen Frau nach sich selbst, so viel besser zu erzählen versteht? Ganz einfach: Er ist ein großer Erzähler, kein Copy-and-paste-Artist. ‘Warten auf Ahab’ ist eine treffende Studie des Hauptstadtmilieus – und für mich die Entdeckung des Frühjahrs."
Thor L. Kunkel in Financial Times Deutschland

"Für mich war es eine gute Lektüre, die mich davon überzeugte, dass es abseits des Mainstreams Schriftsteller gibt, die mit ihrem ganzen Autoren-Ich authentisch hinter ihren Fiktionen stehen. Ein herausfordernder, mutiger, bisweilen politisch anklagender Roman mit sehr viel Insiderwissen über eine linke Berliner Szene, in der das Ideal der freien Liebe ohne Eifersucht zählt. Mehr noch aber der unermüdliche Kampf gegen den weißen Wal, der mir ein Symbol für jegliche Form der gesellschaftlichen Unterdrückung zu sein scheint. Kann man überhaupt einen Roman als politische Liebesgeschichte schreiben? Und ob, Leander Sukov kann das auf eine bestechend ehrliche Weise."
Der Bücherblogger

Künstleraufruf zu Blockupy

Posted on | Mai 12, 2012 | No Comments

Sie nennen es Freiheit,
wenn sie ihre Banken schützen
Aufruf zu Blockupy in Frankfurt vom 16.-19.5.2012

Sie nennen es Freiheit…
…wenn sie Banken und Vermögen schützen. – Wenn Freiheit für Milliardäre die Freiheit von Millionen bedroht, wird Widerstand zur Pflicht.
Sie nennen es Freiheit…
…wenn sie es zulassen, dass Banken mit dafür verantwortlich sind, daß viele tausend Kinder täglich verhungern und hunderte von Millionen Menschen in Elend und Armut gestürzt werden.
Sie nennen es Freiheit…
…wenn die griechische Bevölkerung durch Zahlungsverweigerung dazu erpresst werden soll, wieder eine EU-hörige Regierung zu wählen.
Sie nennen es Freiheit…
…wenn durch den Fiskalpakt sämtliche Regierungen EU-Europas zu Kürzungen sozialer Leistungen und Arbeitsplatzvernichtung gezwungen werden.
Sie nennen es Freiheit…
…wenn demokratische Proteste dagegen verboten und Aktionen von Künstlerinnen und Künstlern (wie aktuell in Berlin bei Occupy-Aktionen) durch staatliche Willkür behindert werden.

Wir, die UnterzeichnerInnen der bundesweiten Künstlerinitiative www.unruhestiften.de rufen auf zur massenhaften Beteiligung an den Blockupy-Protesten in Frankfurt. Wir, Künstlerinnen, Künstler und Kulturschaffende wollen mit dazu beitragen, dass diese Proteste bunt, einfallsreich, künstlerisch und kreativ gestaltet werden.

Unsere Farben, unsere Wörter, unsere Töne auf Seiten des Widerstands!
Auf nach Frankfurt zu den Blockupy-Protesten v. 16.-19.5.2012:
Fast 1800 KünstlerInnen und Kulturschaffende, andere Persönlichkeiten und Organisationen haben seit Sommer 2009 den bundesweiten Aufruf www.unruhestiften.de unterzeichnet. Es ist ein Aufruf gegen rechts, gegen die Abwälzung der Krisenfolgen und für die Umverteilung von oben nach unten, gegen die Kriegspolitik der Bundesregierung – und für die Förderung der kulturellen Vielfalt.
Für die KünstlerInneninitiative www.unruhestiften.de

(Pressemitteilung von unruhestiften.de)

Wir brauchen einen literarischen Aufbruch

Posted on | Mai 10, 2012 | No Comments

200px-Walther_von_der_Vogelweide_Weingartner_HandschriftZunächst einmal das: Künstler haben keine Pflichten, sie müssen nichts, nicht einmal Kunst machen. Das gilt auch für Schriftsteller. Es gibt keine Pflicht gesellschaftliche Prozesse, ja Gesellschaft als Ganze abzubilden, ihre Unzulänglichkeiten, ihre Schwächen, das in ihr bestehende Ausbeutungssystem. Nein, Künstler müssen sich nicht damit beschäftigen.
Aber sie sollten es tun. Die Aufforderung, sich auf die Seite derer zu stellen, die unter den Gegebenheiten leiden, die also jene sind, die vereinzelt werden, ausgebeutet, drangsaliert, ermordet, ist allerdings Aufforderung, welche die Ethik betrifft und kein moralisches verlangen.

Die kapitalistischen Gesellschaften entwickeln sich zu ihrem Selbsterhalt in einer Weise, welche die Schwächsten, zunächst die Schwächsten, in immer größerem Maße von der Teilhabe ausschließt. Nach den Schwächsten werden die folgen, die sich noch in der Mitte der Gesellschaft wähnen. Denn es gibt keinen anderen Weg. Der Ziel des Kapitalismus ist die Profitmaximierung und es gänzlich unmöglich ihm dieses Ziel systemimmanent zu verbauen.

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Eichmann und die Gegenwart

Posted on | Mai 9, 2012 | No Comments

Auf 3sat der Eichmannprozess. Und da ist es wieder, indirekt, aber deutlich: das Versäumnis dieses Staates, der nun wieder groß und deutsch ist. Dieses Versäumnis, dass dieser Staat keinesfalls nicht hätte versäumen können. Deutlich ist es durch die Verfolgung Eichmanns in und durch Israel, und das Deutliche heißt Nichtverfolgung der Nazilumpen in der BRD, heißt Duldung der Mörder in den Institutionen, heißt gezielte Förderung der Verbrecher in den Verästelungen der kapitalistischen Gesellschaft, heißt die zusammengerafften Kriegsgewinne, die gestohlenen, arisierten Vermögen bei den Räubern zu belassen, heißt faschistische Lehrer an den Schulen, heißt faschistische Professoren an den Universitäten, heißt faschistische Richter in den Gerichten und faschistische Polizisten auf den Straßen.
Ein Erbe das die junge BRD angetreten ist und das sie nicht losgeworden ist in all den Jahren.

Warten auf Ahab: Gut aus der Zeit gefallen

Posted on | April 26, 2012 | No Comments

Marcel Malachowski hat im FREITAG eine ganz wunderbare Rezension über “Warten auf Ahab” geschrieben, die mich mit einigem Stolz erfüllt. Da ich es mir zur Angewohnheit gemacht habe, nie inhaltlich auf Rezensionen einzugehen, will ich es auch hier so halten. Allerdings kann ich nicht umhin eitel auf sie hinzuweisen:

“Die schöne, subjektivistische Sprache, die Sukov in der Tradition Peter Handkes benutzt, wäre noch steigerungsfähig, erinnert in ihrem bedenkenlosen Materialismus aber ans detailliert Monologische von Antonio Lobo Antunes oder Nanni Ballestrini ("I Furiosi"): ein temperiertes Meer der Silben, in dem der Wind des Temperaments die Wörter vor sich her treibt. Stilistisch wie gedanklich ist Sukov eine Lektüre für Menschen, die Berlin hassen (Marie: „Wir sind die Wenigen“), weil Berlin so ist, wie die Welt in ihren momentanen Verhältnissen ist. Dass die linke Avantgarde auch nicht besser ist, beschreibt Sukov eindrucksvoll – und ausreichend. Was bleibt, ist also nur das Warten auf Ahab. Und auf Marie.”, schreibt Malachowski.

Die komplette Rezension findet sich hier.

Herr Fuld und die Literatur

Posted on | April 20, 2012 | 1 Comment

Ich habe diese Sendung gestern gehört. Das reicht. Herrn Fulds Buch zu lesen, werde ich mich nicht überwinden können.
Aber was er da an Positionen vertritt, spiegelt die Realität eines quasi post-mccarthyanischen Literaturbetriebes West, der sich – ganz Siegerposing – der literarischen Leistungen des anderen deutschen Staates entledigen will, auch, wie ich glaube, weil sie in weiten Teilen denen des Weststaates in Form und Inhalt überlegen waren und diese nunmehr eigentliche historische Qualität auch nach dem Ableben der DDR beibehalten.
Wolf, Heym, Köhler, Hacks, Brecht, Kant, Seeghers, Zweig, Müller usw. haben einen so sehr gewichtigen Teil zur deutschsprachigen Literatur beigetragen, dass natürlich auch ein Herr Fuld nicht dagegen ankommen kann. Er kann jedoch mit dem zustimmenden Aussprechen einer bedauerlichen Realität erreichen, dass ein wenig Ruhm auf ihn fällt – also auf den, dessen einziges Verdienst es ist, die krude Denkungsart eines Teiles, eines großen Teiles, jener offenbart zu haben, die in Feuilletons und Verlagshäusern die politische Ausrichtung bestimmen.

Diskussion auf DRadio

Muttertag

Posted on | April 18, 2012 | No Comments

MuttertagAm 8. Mai ist Muttertag. Am 8. Mai können wir der Mütter gedenken, die in den deutschen Konzentrationslagern ermordet wurden, deren Kinder totgeschlagen wurden von den Schergen des Naziregimes, während “dieser Zeit der ungetünchten kapitalistischen Herrschaft”, den Müttern, die als Partisaninnen gegen die verbrecherischen Truppen des Nazireiches kämpften, in Polen, in der Tschechoslowakei, in Jugoslawien, Rumänien, in der UdSSR, den Müttern, die in Leningrad während der Belagerung durch die Nazi-Truppen verhungerten, die im Warschauer Ghetto starben, die von japanischen Soldaten in Shanghai und anderswo vergewaltigt wurden und deren Kinder auch dort starben oder auch dort zu Sklaven gemacht wurden.
Am 8. Mai ist Muttertag. Am 8. Mai können wir der Mütter gedenken, die im Kaiserreich, in der Weimarer Republik sich verkaufen mussten, um ihre Kinder durchzubringen. Der Mütter, die in Irland ihre von den Black and Tens erschossenen Söhne betrauerten. Der Mütter, die in Ruanda-Burundi vergewaltigt, erschlagen, verstümmelt wurden und ihrer totgeschlagenen Kinder. Und den Müttern, die damit leben mussten und müssen, dass Ihre Kinder Totschläger und Massenmörder sind. Diesen Müttern wollen wir jedoch nur dann gedenken, wenn sie sich grämen deshalb, wenn sie trauern deshalb, wenn sie rein gar nicht damit leben können. Wir wollen uns aber im Zorn dann an sie erinnern, falls sie auf den handgearbeiteten Sofas der Oberklasse sitzen und sich großtun mit ihren verbrecherischen Kindern, weil sie nicht besser sind als jene.
Am 8. Mai ist der Tag der Befreiung vom Nazi-Regime. Wir wollen uns deshalb an die Mütter erinnern. Und wir wollen auf keinen Fall jene vergessen, die als Soldatinnen der Roten Armee dieses Land von seiner eigenen Tyrannei befreit haben.

(Foto: Josef Türk Jun.) CCLizens 3.0

Volker Gransow über “Warten auf Ahab”

Posted on | April 9, 2012 | No Comments

cover_ahab_72Volker Gransow macht mich mit seiner Rezension ganz, wie soll ich sagen: betroffen beschämt. Sie ist so schön, sie greift so tief, sie erkennt auch, was ich nicht (mehr) geschrieben habe oder nicht schreiben wollte, weil ich nicht alles auszuloten mir aufgetragen hatte, was auszuloten gewesen wäre über das Maß hinaus, welches ich mir erlaubte …

"Zu den Stichworten “Liebe” und “Marie” kann einem viel einfallen, zum Beispiel Brechts Kuppellied (“Wo ich Liebe sah und schwache Knie / War’s beim Anblick von Marie”). Passender stellt Sukov dem Roman ein Zitat von Max Prosa voran: “Realität macht nie Platz für Euphorie / und die Visionen von Marie”. Am Ende befindet sich die ermattete Erzählerin in ihrem Krankenzimmer und ihr ist, als passiere das alles gerade jetzt. Vielleicht gehört Maries Liebesgeschichte zu einer neuartigen Literatur,wie sie sich auch in Chile, Großbritannien, Japan und andernorts finden mag, einer Literatur des sensiblen Unbehagens, die das Motiv von “Learning the Blues” sozial in der Gegenwart am Beginn dieses Jahrhunderts fixiert. Abgerundet wird das Buch durch Zeichnungen von Daniela Schreiter und die genauen Adressen der erwähnten Locations vom “BAIZ” in der Torstraße bis “Zum Dicken Wirt” in der Charlottenburger Danckelmannstraße."


Die komplette Rezension auf der sehr empfehlenswerten Website KULTURATION gibt es unter dem nachstehenden Link.

Zur Rezension

Das Mädchen auf dem Hochseil

Posted on | April 8, 2012 | No Comments

Das Mädchen auf dem Hochseil

Das Mädchen auf dem Hochseil war ein paar Jahre älter als ich. Das Mädchen auf dem Hochseil trug ein Trikot, ich trug kurze Hosen und einen Pulli. Dem Mädchen half einer, den ich für ihren Vater hielt, auf das Hochseil. Ich stand, denn Stühle oder Bänke gab es nicht, neben meinem Großvater. Das Hochseil war zwischen zwei Gerüsten gespannt.
Nichts schützte den kleinen Zirkus vor dem Wetter. Er hatte kein Zelt. Ich kann mich an nichts anderes erinnern, als an das Mädchen im Trikot, welche über das Seil tanzte, ja, tanzte. Ich weiß nicht mehr, ob es Clowns gab oder Tiere. Ich vermag mir auch nicht wachzurufen, wie lang’ ihre Vorstellung gedauert haben wird. Das Mädchen, ihr Tanz auf dem Seil, das hat so viel Gewicht in meiner Erinnerung, dass es gar keine Zeit hat.

Der kleine Zirkus gab einige Tage lang seine Vorstellungen am Ende der Straße, in der ich mit meiner Mutter wohnte, dort, wo die Straße auf einem Platz, der damals gar keinen Namen trug, endete. Der Zirkus hatte sich eine leergebombte Ecke ausgesucht, eine, die noch Trümmer trug. Wir spielten dort sonst. Es gab, 1965 mag das gewesen sein, noch viele Trümmergrundstücke in Hamburg.

Das Mädchen auf dem Hochseil lächelte mir zu. Nur mir. Ich weiß es genau! Ich verliebte mich in sie. Ich liebe sie noch immer. Nie sah ich sie wieder, niemals kam der kleine Zirkus zurück. Aber ich habe das Mädchen auf dem Hochseil in mir bewahrt, wie einen Schatz, nein, wie den ersten Diamanten aus der Schatzkiste, die das Leben mir schenkte.

Leipziger Buchmesse 2012: Lesung im Café Anton Hannes

Posted on | April 8, 2012 | No Comments

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