Was Ein Gedicht nicht kann

by | Sep 8, 2015 | Wort & Freiheit | 0 comments

Und auch mit fetten, schweren Zeilen, die aufgedunsen sind von Wörtern voll Gewicht, //
kann man das Leid der Menschen, die des langen Zuges Teile sind nicht fassen, //
kann Ort nicht finden und nicht den tiefen Schrecken und die blassen //
Antlitze nicht an ferne Orte tragen, die schreckensweiten Augen, das Gesicht, //
des Kindes, todesmüd und hoffnungsvoll zugleich, man kann es nicht erstehen lassen. //

0 Comments

Submit a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

This site is protected by reCAPTCHA and the Google Privacy Policy and Terms of Service apply.

In Vorbereitung

Zum Ende 2022

Die Liebe ist ein reißendes Tier

Liebe und Verlorenheit

“Warten auf Ahab” und seine Fortsetzung. Vollständig überarbeitet. Ein Roman voll Liebe und Liebesleid, Kampf und Hoffnung.