Soldatenfriedhof

by | Mai 13, 2016 | Wort & Freiheit | 0 comments

Auf weiter grüner Dünung
erhebt sich tausendweiß die Gischt.
Dies Meer so kalt und tief und schaumbedeckt,
bewohnt von ewigkeitsverlornen Fischen,
erstreckt sich aus den Dimensionen
in unvergänglich grauen Schrecken
der sich in keine Zeit verkauert,
der sich in keinen Raum begrenzt.
Es schwimmen hunderttausend kalte Fische
unter den Wellen, unter der Gischt.
Und jesugleich wandeln Menschen
über die Dünung —
die Häute schuppig schon.
Und auf dem Festland knüpfen Fischer Netze.

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