Reisesonett

by | Mrz 20, 2013 | Wort & Freiheit | 0 comments

Den Brief geschrieben, dem der abgereist.
Ich wünsch‘ ihm eine gute Reise.
Die Wohnung liegt nun wie verwaist,
und jeder Mensch spricht leise.

Komm wieder sprech‘ ich laut
hinein in dieses Flüstern
Es sehnt sich Haut nach Haut,
Die Lust, sie sehnt sich lüstern.

Auch Deine wird sich lüstern sehnen.
Such Dir ein Substitut für mich.
Ich werde mich an and‘re Menschen lehnen
und doch: Du weißt ich liebe Dich.

So reisen wir zu neuen Lieben,
von neuer Sehnsucht angetrieben.

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