Perlensau

Und Deine Tränen will ich trinken
wie guten Wein aus dem Medoc
In Deine Schreie will ich sinken
Die ich aus tiefer Seele lock
Wie in die Kissen weicher Betten
Will das Gefühl hinüberretten
bis Du in meinen Armen liegst

Zum Frühstück fress ich Deine Leiden,
und Deine Lust als Abendmahl.
Ich will mich an den Schmerzen weiden,
und an den Schreien ohne Zahl.
Wie Hummer ist mir Deine Wut.
Für mich, da ist mir nichts zu gut.
Bis Du in meinen Armen liegst.

Und nach dem Essen will ich wandern,
dorthin wo Deine Leichen wohnen
von all den vor mir, all den andern
Von viel zu netten, faulen Drohnen.
Die wollten nichts von Dir als Treue.
Ich werf nie Perlen vor die Säue
bis Du in meinen Armen liegst.

Dann Göttin, werf ich voller Lust
die Perlen, vor die Sau in Dir.
Du hast verdient, was Du jetzt kriegst,
weil Du in meinen Armen liegst.

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