Ein Lehrstück über den Imperialismus

Im Jahre 2005 erschoss ein Trupp US-amerikanischer Soldaten in Afghanistan Einwohner eines Dorfes: Kinder, Frauen, Männer, einen alten Mann im Rollstuhl. Nun erging das Urteil gegen den Truppführer: 80 Tage Haft und Degradierung – bei vollen Bezügen – zum Gefreiten.
Es ist die perfide, menschenverachtende amerikanische Aussenpolitik, die hier in ihrer ganzen Gewalttätigkeit die Akzeptanz der Gerichte findet. Das Urteil hat einen klaren Informationscharakter. Die Information ist für Syrien, den Iran und andere Staaten bestimmt, die von der Besetzung durch amerikanische Truppen bedroht sind. Die Information heißt: Wir werden töten, wir werden Terror gegen die Zivilbevölkerung anwenden und wir finden, das ist unser Recht. Da wird aus einer Mördergrube kein Herz gemacht. Imperialismus ganz unverlogen.

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