Wolfgang Borchert hat mich geprägt, wie kaum ein anderer Schriftsteller. Stilistisch und mit der Sicht auf die ganz individuelle Not, die individuellen Freuden und die individuellen Gebrechen (im Wortsinne und im übertragenen).

Seine kurzen, großen Geschichten waren mir dabei immer wichtiger als die Gedichte oder das Theaterstück „Draußen vor der Tür“. Natürlich ist dieses Stück ein ganz, ganz wichtiges für das deutschsprachige Theater. Mir aber waren seine Geschichten immer so nahe, dass ich ganz von ihnen umfangen wurde. Und nicht eine vergaß ich. Sie sind ein Teil von mir geworden.