Warten auf Ahab: Gut aus der Zeit gefallen

Marcel Malachowski hat im FREITAG eine ganz wunderbare Rezension über “Warten auf Ahab” geschrieben, die mich mit einigem Stolz erfüllt. Da ich es mir zur Angewohnheit gemacht habe, nie inhaltlich auf Rezensionen einzugehen, will ich es auch hier so halten. Allerdings kann ich nicht umhin eitel auf sie hinzuweisen:

“Die schöne, subjektivistische Sprache, die Sukov in der Tradition Peter Handkes benutzt, wäre noch steigerungsfähig, erinnert in ihrem bedenkenlosen Materialismus aber ans detailliert Monologische von Antonio Lobo Antunes oder Nanni Ballestrini ("I Furiosi"): ein temperiertes Meer der Silben, in dem der Wind des Temperaments die Wörter vor sich her treibt. Stilistisch wie gedanklich ist Sukov eine Lektüre für Menschen, die Berlin hassen (Marie: „Wir sind die Wenigen“), weil Berlin so ist, wie die Welt in ihren momentanen Verhältnissen ist. Dass die linke Avantgarde auch nicht besser ist, beschreibt Sukov eindrucksvoll – und ausreichend. Was bleibt, ist also nur das Warten auf Ahab. Und auf Marie.”, schreibt Malachowski.

Die komplette Rezension findet sich hier.

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