Verschlafener Tag

Manche Tage verschlafen sich, verschlafen sich selbst. Und Dich halten sie dabei umarmt. Lassen gar nicht los. Wollen dass Du in ihren Armen wegdämmerst.

Heute war so ein Tag, der gar nicht aufwachen wollte. Ein warmer, nieseliger Sommertag. Einer ohne Nachrichten: Keine Anrufe. Keine Mails, nicht einmal Post im Kasten.

Die kleine, schöne Konditorei der Zuckerbäckerin meines Vertrauens leer. Bedächtig die Menschen auf der Straße.

Ein Tag, der auf dem Diwan liegt und döst, die angelesene Zeitung noch in der Hand, die Augen halb geschlossen, an der Decke surrt ein Ventilator, von fern klingen Stimmen. So ein Tag war heute, ein fauler, müder, dämmriger Tag.

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