Den Weg wechseln oder untergehen

Der Kampf gegen die Klimakastrophe ist ein Kampf, wie es ihn noch niemals in der Menschheitsgeschichte gegeben hat. Er ist ein Kampf in Panik. In jener Panik, die Greta Thunberg sie will: Nicht die unüberlegte Panik, sondern die, die einen nach vorne treibt und alles andere als untergeordnet, nachrangig erkennt.

Der Kampf gegen die Klimakastrophe ist ein andere Kampf, als der gegen eine Diktatur, für eine andere Gesellschaftsordnung, gegen einen Aggressor, gegen Rassismus oder Faschismus. Es ist DER KAMPF. Der Kampf um alles. Es ist, Alles in allem, Armageddon. Es ist der Kampf um das Überleben der menschlichen Spezies. Und die Menschen, jedes für sich, sind zugleich Opfer und Täter. Man kann aus der Täterschaft nicht gültig austreten. Zusehr ist die Lebensführung, egal ob in Berlin oder Accra, egal ob in einem Dorf in Asien oder einem Village in Irland, mit der Erzeugung der Katastrophe verbunden. Enden können den Untergang nur alle Menschen, als menschliches, globa