Kopenhagen Unbehagen

„Kopenhagen“ ist abkoppenhagt. Rausgekommen ist nichts, über das zu reden sich lohnen würde. Jedenfalls soweit es das meteorologische Klima angeht. Was das politische Klima angeht, ist die Verschlechterung ebenso eindeutig bewiesen, wie bei jenem anderen.
Polizisten prügeln auf Demonstranten ein, die deutsche Polizei stellt die inhumanen Gefangenkäfige und Dänemark macht Grenzkontrollen.
Wenn sich die Volkspolizei in der DDR 1989 so verhalten hätte, wie sich die dänische Polizei anlässlich des Gipfels, aber nicht ausschließlich dort, wäre das, was manche Mitbürger gutgläubig blauäugig oder immer noch siegestrunken blondhaarig „friedliche Revolution“ nennen, einfach niedergeknüppelt worden.
Das ist die Realität des Jahres 2009, das bleibt die Realität des Jahres 2010, das war schon die Westrealität des Jahres 1989.

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