Demokratie, Sozialismus, Globalisierung

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Teile der Linken, nicht nur in Deutschland, reagieren reflexartig und völlig gegen jede Vernunft auf Kritik an Russland, an China oder Cuba. Sie reagieren auf der Basis von Nostalgie, falscher Erinnerung, auf der Grundlage der sowjetischen politischen Lügen im Kalten Krieg, auf Schönfärbereien vergangener Zeiten. Das schadet in vielerlei Hinsicht. Insbesondere aber im Hinblick auf die Fähigkeit Klassenkampf zu führen und dabei bei der Wahrheit zu bleiben; in Hinblick auf die Möglichkeit positive Visionen für eine bessere Welt zu entwickeln. Und, ein wichtiger Aspekt, hinsichtlich der stimmigen Analyse der Welt.
Im Reflex ist gut, was sich gegen die USA richtet. Diktatoren, wie der syrische Diktator Assad, werden da für einige wenigen zu positiven Figuren eines vermeintlichen Widerstandes. Für wenige nur, die aber sind laut und sie werden gehört, weil sie von bürgerlichen Medien als schlecht

Facebook und die Bedrohung der Kunstfreiheit

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Heute erreichte mich eine Pressemeldung aus der Schweiz. Facebook hat die Photobastei für drei Wochen ausgesperrt. Ein gewaltiger Schlag für das Projekt. Sie können den Ablauf aus dem Anhang ersehen.

Was Facebook tut, ist nicht wohlgetan. Mit seiner ganzen Macht macht sich das internationale Portal zum Zensor des us-amerikanischen Biblebelts und dessen bigotten Politik. Kunst kann nicht gezeigt werden, wenn Nacktheit darstellt, weil einige verspießerte Moraltaliban nicht wollen, dass die schon erreichten Freiheitsrechte Bestand haben. Natürlich trifft das nicht nur aus Biblebelt zu, sondern auch auf Gruppen und Regierungen aus anderen Ländern. Aus China und aus Spanien, aus Deutschland und aus Uganda. Aber so geht es natürlich nicht. Selbstverständlich muss man sich wehren. Und selbstverständlich ist der Gang vor die Gerichte sinnvoll. Jedes Urteil, es gibt derer schon einige, das gegen Fac

Schleppende Umsetzung bei Raubkunst

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„Die jetzt bekanntgewordenen Fälle von NS-Raubkunst im Besitz der Bundesregierung zeigen, dass es noch viel zu tun gibt. Wie eine Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE ergab, hat die Beratende Kommission, besser bekannt als Limbach-Kommission, sage und schreibe 15 Empfehlungen für eine Einigung in strittigen Fällen abgegeben, also lediglich eine pro Jahr. Genauso oft wurde sie angerufen. Das ist beschämend. Internationale Vertreter von Opferverbänden wie Dr. Agnes Peresztegi von der Commission for Art Recovery (CAR) beklagen seit Langem die schleppende Umsetzung der in Washington vereinbarten ‚gerechten und fairen Lösungen‘“, erklärt Simone Barrientos, kulturpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. Barrientos weiter:

„Dass das Gremium auf dem Prüfstand ist, begrüße ich. Es bleibt abzuwarten, ob die Änderung, nach der berechtigte Antr

Im Zug

Draußen fällt die Nacht über den Tag. Die Dunkelheit trennt mich, den Passagier, von der Welt hinter den Fenstern des Zuges, meine Blicke treffen mich.…

Heimat und Leitkultur

Als ich 14 war, war meine Heimat das Zimmer von S. in einer schönen Gegend, westlicher Stadtrand Hamburgs, gepflegte Gärten, kiffende Bürgerkinder, Ton-Steine-Scherben auf dem…

Patriotismus?

Ich bin durch Zufall in diesem Land geboren. Ich bin mit Absicht in einer Partei. Sie soll helfen, dieses Land zu verbessern, für eine bessere…

Für eine geistig-moralische Wende

Die Kanzlerschaft Helmut Kohls hat der damaligen Bundesrepublik, und ihn ihrer Nachfolge Deutschland insgesamt, in der Tat eine geistig-moralische Wende gebracht. Allerdings eine, die sich…

Alsenburg

Der drahtige alte Mann drehte unruhig das Bierglas zwischen den Händen, nahm die Hände vom Glas, schob seinen Hut auf dem Kopf hin und her,…